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Die Faszination für die Gitarre
beginnt in den frühen Jahren im Wiener Kindergarten,
wo ich meine Kindergartentante beim Spielen und Singen bewundern
kann. Hier wird möglicherweise ein wichtiger Grundstein für
meinen musikalischen/pädagogischen Weg gelegt.
Einige Jahre später, im Alter
von 12
Jahren, werden die Tore in die Welt der Musik durch die Rockband
KISS unwiderruflich geöffnet.
Dieser wichtige musikalische Einfluss, begleitet mich nicht nur
durch meine Adoleszenz, sondern schlägt sich auch viele Jahre
später in meiner musikalischen Arbeit nieder.
In der Zeit der Lehre als Industriekaufmann
entdecke
ich den Blues und ich bin 16 Jahre alt, als ich den ersten Griff
zur Gitarre wage.
Vorerst beeinflusst durch Gitarristen wie
John Mayall, Eric Clapton, Mark Knopfler spiele ich Rock & Blues
Musik, bis ich eines Tages im TV einen Videoclip des amerikanischen
Gitarristen Stanley Jordan sehe, welcher ein Jazzstück mit
der ungewöhnlichen „tapping“
Technik interpretiert.
Nicht wissend, dass diese Technik fast 20 Jahre später mein
Spiel maßgeblich verändern sollte, bin ich ab dieser
Zeit von Jazz Musik
gefangen. 
Neben meinem erlernten Hauptberuf
spiele ich jahrelang in meist selbst formierten Bands bis ich schließlich
für zwei Jahre meine Heimat verlasse um am Berklee
College of Music in Boston Musik zu studieren.
Vom Klang des modernen Jazz Gitarrespiels
verzaubert, nehme ich Privatunterricht u.a. bei den Gitarristen
Joe Diorio und John Abercrombie und setze mein Jazz Gitarre Studium
an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Graz fort um dort schließlich
als Mag. Art. zu graduieren.
Bei
„Jam Sessions“ in den Wiener Clubs schließe ich
Freundschaft mit Brasilien
und habe das Vergnügen für zwei Sommer zu Konzertreihen
nach Fortaleza in Brasilien eingeladen zu werden. Mein Studienkollege
Ernst Ritsch gründet währenddessen das VMI-Vienna Music
Institute (www.vmi.at),
ein Konservatorium mit Öffentlichkeitsrecht für Jazz-
und Popularmusik, an dem ich, neben meiner Lehrtätigkeit im
Musikschulverband oberes Waldviertel, seit dem Frühjahr 2000
unterrichte.
Das Millennium bringt auch eine künstlerische
Wende. Ich gründe das Pop/Jazz Projekt „Camena“
für welches ich sowohl Musik und Texte schreibe als auch Gitarre
spiele.
Gemeinsam mit meiner Duo Partnerin Anne-Marie Höller wird das
erste Album Camena „servant
of my soul“ (2001) veröffentlicht. Es
folgen eine Reihe
von Konzerten, erst im Duo und anschließend im Trio mit dem
Perkussionisten Farid Al-Shami.
Neben den Live Auftritten mit Camena
bietet sich für mich die Möglichkeit ein bislang unberührtes
musikalisches Terrain zu betreten. Ich werde zur Mitwirkung bei
den zeitgenössischen Theater/Opernproduktionen
„das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ (2003) ,
„die Dreigroschenoper“ (2004), „die sieben Totsünden“
(2005) und „the knot garden“ (2005) als Gitarre- und
Banjospieler engagiert.
Von der Theaterwelt berührt entstehen
neue Lieder und daraus das
zweite Album „camena to the
fallen“ (2005).
Diesmal lade ich eine Reihe von GastmusikerInnen und GastvocalistInnen
u.a. den New Yorker Jazz Sänger Dean
Bowman, Broadway Musical Sänger Drew
Sarich, den Wiener Bassisten Volker
Wadauer
und die Schweizer Avantgarde-Cellistin Clementine
Gasser für diese Produktion ein.
Bei den darauf folgenden Live Konzerten
(u.a. Stadtfest Wien, Ö1 Bühne am Donauinselfest, Porgy
& Bess, Joe Zawinul´s Birdland, etc.) spielen und singen
neben Dean Bowman
auch die Jazz/Soul Vocalistin Patrizia
Ferrara und der englische Rock/Musical Sänger
Rob Fowler.
Gegenwärtig arbeite ich an neuen Stücken
für ein geplantes Gitarre Solo Album. |